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Liebe Gemeinde!

„Geh aus mein Herz und suche Freud...“ – so haben viele von uns auch in diesem Frühjahr und Sommer gesungen und gesummt.
Sich auf den Weg machen, Augen und Ohren haben für das, was der Seele gut tut, das ist die Botschaft. Und das von Paul Gerhard gedichtete Lied erfreut sich vielleicht auch deshalb so großer Beliebtheit, weil es in wenigen Worten Bilder malt, die uns allen wohltun: Narzissus und Tulipan, ein Weizenfeld, die Bienenschar. Paul Gerhard bleibt bei der Beschreibung der einfachen Schönheiten unserer Welt nicht stehen. Er dichtet weiter:
„Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen.“
Ach, ja: all diese Herrlichkeiten, die uns scheinbar so selbstverständlich umgeben, sind Geschenke, von denen wir leben.
Sich daran zu erinnern, sich bewusst zu machen, dass wir von vielen guten Gaben leben und Energie aus dem gewinnen können, was wir nicht selber machen, ist eine gute Quelle, auch für die Zeit des Herbstes.
Woraus ziehen wir dann unsere Kraft. Was haben wir vor Augen, das uns erfreut und unsere Seele stärkt? Wir könnten weiterdichten:
Geh aus mein Herz und suche Freud, wenn auch bald naht die Herbsteszeit wir bleiben auf der Reise. Die Äpfel leuchten gelb und rot und du stärkst uns mit täglich Brot; das ist so deine Weise, das ist so deine Weise. Du machst im Herbst die Scheunen voll; auch wenn´s mal gibt das Sturmgeheul lässt du uns Zuflucht finden, bei Menschen, die du uns vertraut, in Häusern die für uns gebaut; hältst selbst uns in den Händen, hältst selbst uns in den Händen.
Wir leben davon, dass wir uns Dinge vor Augen führen lassen, auch vor das innere Auge. Die kühlere Jahreszeit, auf die wir zugehen, war immer schon vermehrt Zeit des Geschichtenerzählens.
Wir leben von Geschichten, wie vom täglichen Brot.
Sie führen unserer Seele Bilder vor Augen, in denen wir uns wiederentdecken: unsere Freude, unsere Angst, unsere Abgründe, unsere Hoffnung.
„Dein Wort ward meine Speise sooft ich´s empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost“, so heißt es bei Jeremia im 15. Kapitel.
Auch die Biblischen Verse und Geschichten laden uns ein. Sie führen uns Bilder in die Seele, die uns nähren können. Sie erzählen von menschlichen Abgründen und Stärken, von Triumph und Verlust, von Mut und Angst, von Liebe und Vertrauen. Sie erzählen von Gottes Leidenschaft für seine Schöpfung, für uns. Und von der Sehnsucht des Menschen nach Geborgenheit. Und von Gottes Zusage, dass er uns in seinen Händen hält. Es lohnt sich, diese Geschichten miteinander zu teilen. Ob Sonntags im Gottesdienst, bei „Bibel im Gespräch“oder einfach Zuhause... Geh aus mein Herz und suche Freud... Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Ihre Pastorin Bettina Sender

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