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Liebe Gemeinde!

"Kommt ein Lichtlein, leise, leise, leise leuchtet freundlich in die Welt; leuchtet still auf seine gute Weise, bis es Herz um Herz erhellt."
So wünsche ich es mir für die Wochen des Advent, die vor uns liegen. Das Licht Gottes leuchtet freundlich in die Welt hinein. In seinem Schein schauen wir auf ein Jahr das hinter uns liegt und voller Geschichten ist: Kinder sind uns geschenkt worden, liebe Menschen sind gestorben. Krankheit bat uns heimgesucht, wunderbarere Ereignisse und Feste haben uns Kraft gegeben. Manches konnten wir miteinander teilen und einander tragen helfen. Mit einigem sind wir vielleicht auch allein geblieben. Aus dem oft trüben und schon dunklen November werden wir nun mit einem Licht in den Dezember entlassen, einem Licht, dass von Wärme und Freude, von Hoffnung und Liebe erzählt. Es wird Advent. Das Licht des Advent drängt sich nicht auf. Es wirbt leise alle Jahre wieder um unsere Aufmerksamkeit und konkurriert dabei mit so vielen Lampen, Scheinwerfern, Leuchtreklamen. Aber dieses kleine Licht, Gottes Liebe, will nichts von uns sondern für uns. Es stellt uns nicht bloß, es will nichts verkaufen, es möchte uns nur locken, in seinen Schein zu treten, damit unser Herz sich mit diesem Licht füllen kann.

Und dann kann dieses Lichtlein weiter leuchten: durch die Augen der Menschen, die den anderen ansehen, wird es weitergegeben. Durch die Hände des Menschen strömt die Wärme des Lichtes in andere Hände, die gehalten werden. Durch die Worte eines Menschen kann sein Glanz leuchten. Das Licht des Advent erzählt von Gottes leiser Liebe, die in uns wohnt. Treten wir miteinander in seinen Schein. "Kommt ein Menschlein nach dem andern, holt sich Licht von diesem Schein, trägt das Licht bei seinem Wandern in die hganze Welt hinein." So lautet die zweite Strophe des kleinen Adventsliedes. Im Blick auf die Welt sind es wirre Zeiten. Manches, wo wir nur hoffen und beten können, die Menschen mögen zur Besinnung kommen und nicht beständig mit Worten und Waffen um sich schlagen. Es braucht Kraft, Mut und Geduld den eigenen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass es friedlicher und gerechter werden kann auf dieser Welt. Aber was auch immer für Probleme auf uns warten - wir lösen keines, wenn wir nicht Frieden und Liebe in uns wachsen lassen, damit sie, wie das Licht des Advent, scheinen können in diese Welt hinein.

Holen wir uns also "Licht von diesem Schein": In den Gottesdiensten der Advents- und Weihnachtszeit, im Miteinander im Gemeindehaus und unseren eigenen Häusern, auf den Straßen, wenn wir uns freundlich begegnen.

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Zeit und ein vom Licht Gottes durchdrungenes Jahr 2017.

Herzlich grüßt Sie alle Ihr
Pastorin Bettina Sender

nächster Gottesdienst

So, 05.03.17
-
09:30 Uhr

Regelmäßige Termine

Mi, 01.03.17
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Mi, 01.03.17
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Mi, 01.03.17
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Besondere Termine

Di, 14.03.17
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Sa, 18.03.17
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